
Michael Schuminator: „I'll be back!“ Die schier übermenschliche Unverwüstlichkeit von Felipe Massa. Das Comeback des legendären gefürchteten, scheinbar unbesiegbaren Mythos der F1, Michael Schumacher. Zeitgleich der Kinostart des Terminator 4, The Redemtion. Wird als nächstes Skynet als offizieller Sponsor von Ferrari auftreten?
Update 13.8.2009: Das Comeback wurde genauso überraschend abgesagt, wie es angekündigt wurde – und liefert neue Erkenntnisse
Der italienische Corriere della Sera schrieb:
„Dies war der definitive Beweis: Auch Schumi ist nur ein Mensch.” Kurier.at
The almost superhuman indestructibility of Felipe Massa. The comeback of the legendary feared, seemingly invincible myth of the F1, Michael Schumacher. Coinciding with the movie start of the Terminator 4, The Redemtion. What next? Is Skynet to be announced as the official Ferrari sponsor soon?
Update 13.8.2009: The Comeback Call-off provides us with new insights:
The italien paper Corriere della Sera wrote: „This prooves: even Schumi is only a human beeing.”
Das Boot ist voll (KW31/09)La Camera approva il ddl sicurezza Il premier: d'accordo 76% di italiani Dopo il triplo sì di ieri alla fiducia sui tre maxi-emendamenti arriva il via libera finale dell'aula della Camera al pacchetto sicurezza. Il testo torna adesso in Senato per il sì definitivo. A Montecitorio i voti favorevoli sono stati 297, 255 i "no" e tre gli astenuti. La Lega canta vittoria e anche il presidente del Consiglio definisce il provvedimento una «legge assolutamente necessaria». La Stampa
Die hochgradig umstrittenen Sicherheitsgesetze von Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi haben die letzte parlamentarische Hürde genommen. Durch das neue Einwanderungsgesetz wird die illegale Ein- oder Durchreise in Italien zu einer Straftat und kann mit einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Teil des Pakets ist zudem die Legalisierung von patrouillierenden Bürgerwehren, wie sie in Norditalien bereits üblich sind. http://www.rp-online.de
Obama keeps a pre-election promise! (KW26/09)US President Barack Obama has fulfilled a pre-election promise by flying first lady Michelle to New York for a date. ”I promised her during the campaign that I would take her to a Broadway show after it was all finished,“ the US president explained in a statement.
Read more on how Obama keeps a pre lection Promise
As seen on: Inside the Asylum
Große Worte (KW04/09)Obama hat mit seinen Wahlversprechen einiges zu tun.
Yes, we can:
Yes, we can:

2007
Der Wiener „Kurier” bezeichnete die Vorgehensweise "Österreichs" als „menschenverachtend.” Fellner klagte, doch das Wiener Oberlandesgericht gab der drittgrößten Tageszeitung des Landes, an der auch die deutsche WAZ-Gruppe beteiligt ist, recht. Die Kritik sei zulässig, Fellners Methoden, befanden die Richter, dürften ruhig als „Hyänenjournalismus” bezeichnet werden. (spiegel.de)

HOSI (Homosexuelleninitiative Wien, Anm.) warnt mit Plakaten vor dem Papst Als Vorbild für die Aktion dient die römische Warntafel „Cave Canem”: Hüte dich vor dem Hund (derstandard.at)
Knapp eine Woche vor dem Papstbesuch hat sich jetzt noch rasch das „Bündnis gegen den Papstrummel” allein der kreative Name dürfte für „Sprengkraft” sorgen formiert und zu einer Demonstration aufgerufen. Und die Wiener Hosi warnt mit fragwürdigen Plakaten vor dem Papst (derstandard.at)

Seinen braunen Schal hat der FPÖ-Obmann Hans Christian Strache beim ORF-Sommergespräch wohl doch lieber in der Garderobe gelassen.
Foto 1. Mai 2007: Mehr braune-Schal-Fotos auf fpoe.at

Die Arbeitnehmerin wollte nach der Karenz an ihrem Arbeitsplatz, bei dem es um Managementaufgaben ging, wieder in den Job einsteigen. Der Arbeitgeber bot ihr Arbeit im Ausmaß von fünf Wochenstunden anstelle der von ihr verlangten 30 Wochenstunden an. Der Streit ging vor Gericht.
Dort wurde entschieden, dass die Interessen des Arbeitgebers mit einer erfolgten Umstrukturierung des Betriebes gut begründet seien. Die Abwägung mit den Interessen der Arbeitnehmerin ging zu deren Lasten aus. „Hier ging das Gericht davon aus, dass die finanzielle Situation der Beklagten (der Arbeitnehmerin, Anm.) durch die berufliche Tätigkeit des Mannes der Beklagten (wenn auch teilweise selbstständig und im Aufbau begriffen) samt Inanspruchnahme des Kindergeldes und der von der klagenden Partei zugestandenen möglichen Nebenbeschäftigung im Wesentlichen abgesichert ist und kein größeres Gewicht hat als die vorliegenden betrieblichen Gründe auf Dienstgeberseite” heißt es wörtlich im Urteil. (diepresse.com)

Bisher überwogen Stimmen, wonach die Krise auf die "reale" Wirtschaft nicht durch schlage. Die Anzeichen verdichten sich, dass die Sache die Weltkonjunktur doch trifft.
Wien Die Verunsicherung der Anleger aufgrund der Krise am US-Immobilienmarkt hat Österreich erfasst. Am Montag ist der größte heimische Investmentfonds, der in von anderen Banken vergebene Kredite investiert, vorläufig geschlossen worden. Dies bestätigte Ulrich Kallausch, Österreich-Vorstand der Privatbank Sal. Oppenheim, die den Fonds managt. Aufgelegt ist der Fonds mit einem Volumen von rund 750 Mio. Euro bei der gemeinsamen Kapitalanlagegesellschaft der österreichischen Hypo-Banken, der Hypo KAG. Die rund 70 Investoren des Fonds, der in Asset-backed Securities veranlagt, sind ausschließlich Großanleger Banken und Versicherungen. Die Mindesteinlage: 100.000 Euro. Die Vorgangsweise sei mit den Anlegern, darunter rund 20 Anleger aus Österreich, abgestimmt worden und zu deren Schutz erfolgt, betonte Kallausch. [...]
Betroffen sind angesichts des massiven Auftragsrückgangs für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen vor allem Baufirmen, Baumaterialhersteller und Baumarkteinzelhändler. Die Baubranche war seit 2002 einer der am schnellsten expandieren US-Wirtschaftszweige gewesen. [...]
„Wir haben derzeit keine Liquiditätsprobleme”, sagt Raiffeisen Capital Management (RCM)-Geschäftsführer Gerhard Aigner. (derstandard.at)

Doris Bures zum Thema Kindergeld-Zuverdienstgrenze:
Die Frauenministerin geht aber davon aus, dass mit der geplanten Flexibilisierung, wonach man dann nicht nur insgesamt 36 Monate lang 436 Euro, sondern auch 18 Monate lang 800 Euro beziehen können wird, gegengesteuert und die Berufsunterbrechungen kürzer gehalten werden können.
Seit der Einführung des Kindergeldes kehren die Frauen später in den Beruf zurück. Beim alten Karenzgeld sind 42 Prozent der Bezieherinnen im zweiten Jahr wieder eingestiegen, beim Kindergeld nur 19 Prozent. (derstandard.at)

„Gleichstellung beginnt im Kopf” erklärte Staatssekretärin Christine Marek anlässlich der Präsentation der Kampagne zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit . (www.oevp.at)
Auf den Einwand Hausfrauen würden zu wenig unterstützt und geachtet:
„Jede Entscheidung ist zu respektieren...“, sagt Marek. Aber die Betroffenen müssten sich der Konsequenzen bewusst sein, wenn man zum Beispiel zehn Jahre daheim bleibe. Mareks Präferenz ist klar: „Eigenständigkeit der Frauen führt über den Weg der Erwerbstätigkeit.” (www.diepresse.com)


Kondome böten den „wahrscheinlich einzig wirklichen Schutz” vor einer Ansteckung mit dem HI-Virus und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, so Gesundheitsministerin Kodolsky. (derstandard.at)
Die WHO hingegen teilt mit, dass das Infektionsrisiko trotz Kondom bei 10 Prozent liegt. (religion.orf.at)
Aufklärung rechnet sich Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen stieg in Österreich von 313 Fällen im Jahr 1998 auf 453 neu diagnostizierte Ansteckungen im Jahr 2006 an. (derstandard.at)
Nirgends auf der Welt haben Jugendliche so früh das erste Mal Sex wie in Österreich. ... Mit 17,3 Jahren wird hier zu Lande erstmals Geschlechtsverkehr praktiziert, der internationale Schnitt liegt laut Studie bei 19,25. ... 77,2 Prozent verhüten bei ihrem ersten sexuellen Erlebnis (derstandard.at)
Von 100 Frauen, die diese Verhütungsmethode (Kondome, Anm.) ein Jahr lang anwenden, werden 2 bis 12 ungewollt schwanger. (netdoktor.de)
Kondome reduzierten das Infektionsrisiko um 90 Prozent, teilte die Genfer Behörde (WHO, Anm.) ergänzend mit. (religion.orf.at)


Urlaubsstress lässt grüßen (KW26)
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Die Gemeinde wartet sehnsüchtig auf die Bio-Tschick.

So lautet der Slogan der Marke BIOBIO von Zielpunkt. Der Bio-Boom garantiert nachhaltig dafür, dass die Standards für „normale” Lebensmittel auf niedrigstem Niveau bleiben.

Google bietet verschiedene kostenlose Dinste an, allen voran die Suchmaschine, aber auch Mail, Gruppendienste und vieles mehr. Gleichzeitig ist Google weltweit führend bei der Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen (Data Merging) und deren automatisierter Analyse zur Gewinnung neuer Informationen.
Dadurch wird es dem börsennotierten Unternehmen möglich, von Internetnutzern Persönlichkeitsprofile zu erzeugen, von denen viele Geheimdienste nur träumen können. Kein Wunder also, dass die US Regierung Google bereits zwingen konnte, Teile der personenbezogenen Suchabfrage-Daten offenzulegen.
Wer über potenzielle zukünftige Mitarbeiter, über eine konkurrierende Organisation, über eine andere Person Bescheid wissen will, wird in Zukunft mit Google verhandeln müssen. [...]
Können wir als brave Bürger, die nichts zu verbergen haben, dies nicht einfach akzeptieren, als kleinen Preis für die Segnungen des Internets? (diepresse.com)

Putin wirkte um vieles wohlwollender als bei seinem Besuch bei der deutschen Kanzlerin Angela Merkel.
„Wir in Russland sollten uns die Kritik von außen anhören. Aber die westlichen Länder sollten nicht vergessen, dass sie selbst genügend ähnliche Probleme haben.” Auch im Umgang Österreichs mit Migranten sei nicht alles bestens, seien Menschenrechtsverletzungen aufgetreten, so Putin. (diepresse.at)


Sarkozy liegt weiterhin in den Umfragen vorn. Ob das wohl die Unterstützung aus Österreich bewirkt hat?

Aus einem Wiener Polizieiprotokoll, nachzulesen bei: http://www.rechtsfreund.at/recht_kurios.htm

Die Stadt Wien kassiert pro Automaten eine Abgabe 1.800 Euro monatlich, macht in
Summe bei 2.200 Automaten in Wien rund 47,5 Millionen Euro jährlich ...Laut kleinem Glücksspiel dürfen maximal Einsätze von 50 Cents pro Spiel und Gewinne von maximal 20 Euro erzielt werden. Die Automaten sind so beschaffen, daß sie Einsätze über sogenannte „Action Games” von bis zehn Euro pro Spiel erlauben. Ein Spielvorgang, inkl. „Action Games”, der zum Verlust von zehn Euro führen kann, dauert lediglich rund drei Sekunden. So ist es möglich, innerhalb einer Stunde Beträge von bis zu 3.000 Euro an einem Automaten zu verspielen. Bei zahlreichen Automaten können Beträge bis zu 9.999 Euro als Spielkredit aufgebucht werden.
(Quelle: Prater.at)

Am 1. Feb 2007 Zwischen 19:55 und 20:00 Uhr Licht, Strom und sonstiges ausschalten.
Fünf Minuten, nicht nur um Energie zu sparen, sondern besonders, um sich selbst, die Medien und Politiker auf die tägliche Energieverschwendung aufmerksam zu machen. Ein Akt, der nur fünf Minuten dauert, der nichts kostet, der hilf dass die drohenede Klimakatastrophe ein ensthaftes Thema der Weltpolitik wird. Am 1. Februar veröffentlicht die UNO die neuesten Erkenntnisse zum Thema Klimawechsel.
Diese weltweit größte Bewegung für das Klima und verantwortungsvollen Umgang mit Energie wird von verschiedenen seriösen Naturschutz-Organisationen unterstützt (ARGE Schöpfungsverantwortung, WWF, Greenpeace).

Hans-Christian Strache relativiert Kontakte zu rechtsextremen Kreisen, die den Werdegang des FFÖ-Politikers säumen. Ob das dem derzeitigen Parteichef der Freiheitlichen jemand abnimmt, sind doch rechtspopulistische Sprüche sein Markenzeichen?

Dink in einenm Interview:
„Ich bin in dieser Sache zu sechs Monaten Haftstrafe verurteilt worden, auf Bewährung, wegen Beleidigung des Türkentums, nach Paragraf 301. Ein zweites Verfahren wurde wegen versuchter Beeinflussung der Justiz initiiert, weil ich das Urteil als ungerecht bezeichnet hatte. Der dritte Prozess läuft in Urfa. Man wirft mir vor, dass ich auf einer Konferenz gesagt hatte, ich sei nicht Türke, sondern türkischer Staatsbürger. Das ist auch nach 301. (Anm. d. Red: Gegen Dink wurde später ein vierter Prozess nach Paragraf 301 angestrengt, weil er in einem Interview die Armeniermassaker 1915 als „Genozid” bezeichnet hatte).” (welt.de)
Die von den türkischen Medien und Behörden demonstrierte Erschütterung über den Mord gilt wohl hauptsächlich dem Imageverlust der Türkei im Ausland.


www.FAMUNDI.com Ermöglicht Kindern am Stadtrand von Santa Cruz ein würdevolles Aufwachsen in ihren Familien.
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Plakat-Sujet "Baby" von Dezermber 2006


Gabriele Heinisch-Hosek zu hoher Frauenarbeitslosigkeit: „Wann gibt es endlich Maßnahmen, die greifen?”. Die Frauensprecherin tritt für die vollständige Etablierung von Prostitution als legale Arbeit in Österreich ein.

Nach Anna Politkowskaja und Litwenko 2007 nehmen politische Morde in Russland keine Ende: Ein lokaler Zeitungsjournalist ist am 12.8.2009 in der überwiegend muslimischen russischen Teilrepublik Dagestan laut Polizeiangaben erschossen worden. ... "Die Leiche von Malik Achmedilow wurde zu Mittag mit einer Kopfschusswunde gefunden", teilte ein Polizeisprecher mit. Achmedilow war Redakteur der Zeitung "Chakikat", die in der awarischen Sprache Dagestans erscheint, erklärte einer von Achmedilows Kollegen, der nicht genannt werden wollte. Vier Wochen nach der Ermordung der russischen Menschenrechtsaktivistin Natalja Estemirowa wurde Sarema Sadulajewa heute zusammen mit ihrem Mann mit Schusswunden in Kopf und Brust in der Nähe der tschetschenischen Hauptstadt Grosny tot im Kofferraum eines Autos entdeckt.

Lektüre für Bundespräsidenten in der Nachwahlzeit.

Kurt Krickler, Generalsekretär der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien, reagierte auf die „hinterwälderische, verzopfte und letztlich menschenverachtende” Kritik von H.C. Strache (FPÖ) mit Drohungen „dann werden wir eine Kampagne gegen die FPÖ starten”. (apa.at OTS0011)

Mein Dank geht an die Medien im Westen. Ohne eure Mithilfe wäre unser Erfolg undenkbar. (O. Bin Laden, mutmaßlicher Kopf des Al Qaida Netzwerks ,† 2006(offiziell))

Neu interpretieren Schüssel und Gusenbauer das Original bei den Koalitionsverhandlungen nach den Nationalratswahlen 2006 in Österreich.

Denn Gusenbauer (SPÖ) und Schüssel (ÖVP) haben noch ein Hühnchen zu rupfen.

ÖVP-Chef Schüssel will seine Partei nicht als Juniorpartner in eine Regierung führen. (oe24.at)

Es habe das ,allgemeine Bedürfnis’ bestanden, nochmals die Wahlauseinandersetzung und die Monate davor im Rückblick zu betrachten. (A. Gusenbauer, Anm.) derstandard.at
Knapp zwei Wochen nach der Wahl stand der Disput um die Wahlkampfführung der jeweiligen Gegenseite im Vordergrund. www.maerkischeallgemeine.de

Aufgrund von Leseranfragen einige Hintergrundinformationen:
Der Oberste Gerichtshof sieht keine Veranlassung, von der bereits in der Entscheidung 1 Ob 91/99k (= SZ 72/91) ausgesprochenen Rechtsansicht abzugehen, wonach die Geburt eines gesunden, wenn auch unerwünschten Kindes keinen Schaden im Rechtssinne bedeutet. Das Schadenersatzrecht hat nicht den Zweck, Nachteile zu überwälzen, die bloß eine Seite der Existenz und damit des personalen Eigenwerts des Kindes (Artikel 8 der Menschenrechtskonvention Anm.) darstellen und die ohnedies familienrechtlich geordnet sind. Insoweit haben in der Abwägung die Grundsätze der Personenwürde und der Familienfürsorge Vorrang vor den Schadenersatzfunktionen und Haftungsgründen. OGH (Volltext im RIS)
Der OGH verweist auch auf Artikel 8 der Menschenrechtskonvention (EMRK), der die Achtung des Kindes als Person und damit seinen Eigenwert schützt. ORF.at
Der OGH unterscheidet zwischen dem „personalen Eigenwert” eines gesunden Kindes gegenüber dem eines Kindes mit Behinderung (Siehe OGH-Urteil vom Juli 2006):
Der Oberste Gerichtshof hat eine Frau in ihrer Forderung nach monatlich 3700 Euro Unterhalt von ihrem Gynäkologen bestärkt: Weil der Arzt sie nicht ausreichend darüber aufgeklärt habe, dass ihr Kind am Down-Syndrom leiden könnte, folgte sie erst nach Wochen seiner Überweisung in die Risikoambulanz. Dem OGH war die Aufforderung des Arztes, „Sie gehen mir jetzt in die Risikoambulanz”, nicht eindringlich genug. Das Urteil wurde am 12. Juli bekannt. Das Erstgericht muss nun nochmals entscheiden. (diePresse.com)
Das Höchstgericht hätte in logischer Ableitung aus dem Menschenrecht auf Leben und dem verfassungsrechtlich festgelegtem Gleichheitsgrundsatz beide Anträge auf Schadensersatz zurückweisen müssen, und zwar mit der Begründung, dass niemals und unter keinerlei noch so widrigen Umständen die Geburt eines Kindes (unabhängig von dessen Gesundheitszustand, Behinderungsgrad, Geschlecht, der sozioökonomischen Situation der Familie oder dem Grad der „Erwünschtheit” durch die Eltern) als Schaden gewertet werden kann, da das Leben an sich wertvoll und aus diesem Grund zu schützen ist. (Salzburger Ärzteforum)
Update vom 29.11.2006: Ein Vergleich wurde erzielt.
Beim Prozess wurde aber vom Gericht ein "erhebliches Mitverschulden der Mutter", so die Sprachregelung der Justiz, festgestellt. Neun Jahre hatte die Mutter um Unterhalt für das behinderte Kind gestritten. Der Oberste Gerichtshof gab der Salzburgerin schließlich Recht. [...] Es wurde eine Einmalzahlung vereinbart. Dafür wird der Gynäkologe keinen Unterhalt leisten müssen. (salzburg.orf.at)

... und wählt den geringeren (K)übel.
Karikatur | Kunstdrucke | Chronik | Abo | Gratis-Inhalte | Links | | BücherNationalratswahl in Österreich, 1. Oktober 2006 Die Weichen für eine neue Legislaturperiode sind gestellt. Während noch die Hochrechnungen das Kommende erahnen lassen ist klar, dass auch die nächsten 4 Jahre nur mit viel Humor zu ertragen sein werden. Die Idee zu einem einfachen Karikaturen-Weblog war geboren und noch am Wahltag Realität geworden.
„Karikatur der Woche” ist ein unabhängiges Medium. Die Beiträge stellen die persönliche Meinung des Autors dar, nicht mehr und nicht weniger.
„Zensur von der schlimmsten Sort‘ ist die Angst vorm eignen Wort.” Heinrich Heine
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